Böse Bücher und chinesische Schlüpfer

Geld und Schrifterzeugung gingen bisher selten Hand in Hand. Daher hat der von uns allen verehrte und allmächtige und allwissende Markt das Heil des eBooks, des Digitalen RechteManagements und des Amazon-Prime-Abonnements auf uns gebracht. Untersuchungen aus dem Bereich der Ökonomie beweisen, dass eBooks wie chinesische Schlüpfer sind!

Quantität statt Qualität


Es scheint so zu sein, dass eBooks über das Angebot AmazonUnlimited nicht über die gleiche Qualitätsmerkmale verfügen müssen wie herkömmliche Buchhandelsbücher. Hier kommt es auf das clevere Marketing und markige Sprüche an. Je häufiger ein Buch heruntergeladen - und durchblättert - wird, desto mehr Tantiemen werden ausgeschüttet für den Erzeuger des eBooks. Viele weitere Erkenntnisse aus der Forschung zum aktuellen eBook-Markt führen zu der Einsicht, dass nicht die Qualität auf dem Markt honoriert wird.

Es kommt im Wesentlichen auf die Menge der Texte an. Und da sind wir bei den Schlüpfern. Viele Texte in diesem Rahmen sind wie chinesische Schlüpfer - von zweifelhafter Qualität. Das kann ich auch - dachte ich mir!

Nach einigen erfolglosen Versuchen muss ich jedoch gestehen, dass ich mich nicht für die Produktion der Standard-Schlüpfer eigne.

Selber-Geil-Schranke


Anna Moll schrieb in ihrem Artikel über die Selber-Geil-Schranke, dass eine Sache dann gut ist, wenn man kein Problem damit hat, seinen eigenen Namen draufzukleben. Die ersten Texte in diesem Versuch waren mir so unheimlich peinlich, dass ich sie gleich wieder eingestampft habe. Ich musste mich also auf etwas verlegen, was mir liegt und was ich gut kann.

Leider ist das "special Interest". Mit ungehemmtem fabulieren und drastischem übertreiben beleuchte ich nun alltägliche Themen neu. So bin ich einerseits in der Lage, schnell und viel zu schreiben und andererseits entsteht ein interessanter Mehrwehrt für den geneigten Leser.

Viel Spaß mit diesen politisch unkorrekten, meistenteils wahren und hoffentlich auch für dich kurzweiligen Texten.