Survival-Tipp #32 - tarnende Bärte

Beinahe täglich stoße ich auf neue "Survival-Tipps", nachdem ich schon lange mein Standard-Werk zu diesem Thema bei Amazon veröffentlichte. Doch meine Erkenntnisse beim Selbstversuch zur besseren Männlichkeit sind derart gewichtig, dass ich hier in Form eines Nachtrages diesen bedeutsamen Survival-Tipp veröffentlichen muss.

Der männliche Bart ist nicht nur Rotzbremse für den stoischen Schniefer und erst recht nicht Ausdruck mangelnden Geschichts-Bewusstseins wie ich bisher immer dachte. Bärte sind hilfreiche Mittel, nahezu jede Katastrophe ...

Der einzig wahre Survival-Guide - Garantiert jede Katastrophe überleben!

Hast du dich schon einmal gefragt, wie du überleben kannst, wenn etwas RICHTIG SCHLIMMES passiert? Was machst du, wenn über Nacht die Erderwärmung den Meeresspiegel bis an deine Bettkante steigen lässt? Wie kannst du dich auf den vollständigen Zusammenbruch der Zivilisation durch einen globalen Ebola-Ausbruch vorbereiten? Dieser Ratgeber sticht aus der Masse der Fachliteratur hervor durch Witz, drastische Darstellung, maßlose Übertreibung ohne an Wahrheitsgehalt und guter Unterhaltung einzubüßen.
Das kann ich guten Gewissens behaupten - ich bin der Urheber, Herhausgeber, Autor, Lektor, Grafiker, Vertriebsassistent und Buchhalter.

Böse Bücher und chinesische Schlüpfer

Geld und Schrifterzeugung gingen bisher selten Hand in Hand. Daher hat der von uns allen verehrte und allmächtige und allwissende Markt das Heil des eBooks, des Digitalen RechteManagements und des Amazon-Prime-Abonnements auf uns gebracht. Untersuchungen aus dem Bereich der Ökonomie beweisen, dass eBooks wie chinesische Schlüpfer sind!

öffentliche Toilette - die 7 Tücher-Regel

Zuweilen kommt es vor, dass eine öffentliche Toilette genutzt werden muss. Mindestens urinale Dünste schlagen dem unbedarften Besucher dieser Einrichtungen beim Eintritt entgegen. Oft mahnen Zettel mit Eselsohren an Türen oder neben Spiegeln an zivilisiertes Verhalten.

"Papier nicht ins Pissbecken machen - das mit dem Papier auf Toilette machen!", "Licht bitte anlassen - so sparen wir Strom.", "Papier bitte sparsam verwenden - das kostet alles Geld!".

Doch genau diese Papier-Spar-Aufforderung lässt sich aus hygienischen Gründen leider nicht umsetzen. Ich habe gezählt, wie viele "Papierhandtücher" ich benötige, muss ich eine dieser Einrichtungen nutzen. 

Realitätsentgrenzung einer alltäglichen Unachtsamkeit

Höfliche Unhygiene
Foto: Wadebetter *1
So mancher Kontakt mit der Außenwelt lässt mich zweifeln. Nein - nicht an mir; ich zweifle an den Menschen, am Leben, an dem gesunden Funktionieren der Gesellschaft. Was wir aber jeden Tag in Gesellschaft anderer Menschen erleben, ist es Wert, darüber zu reflektieren - oder wenigstens darüber etwas zu schreiben und zu lesen.
Neulich stand ich also wieder im Supermarkt (Name geändert) an der Kasse. Das Rentnerpärchen vom Lande in der Reihe vor mir packte noch umständlich den Monatseinkauf ...

Studienfreund Martin erinnert sich

Aber halt! Ich sollte die Geschichte lieber von Beginn an erzählen. Vor einigen Wochen war ich nicht nur passiver Zuhörer einer der Storys, die Tara uns immer auftischte. Auf ganz besondere Weise befand ich mich plötzlich mitten drin, im Geschehen.

Tara allein auf dem Balkon an der Blauen Küste

(#Outtakes) Sie stand auf einem Balkon mit Blick auf die Côte d'Azur und hielt sich mit beiden Händen an einer abendlichen Tasse Ingwer-Tee fest. Die Grillen zirpten vor dem Haus auf der vertrockneten Wiese. Der Himmel war fast wolkenlos.
Anthony hatte ein Ferienhaus in der Nähe von Nizza genommen und sie waren gleich nach ihrer Rückkehr von der Whom Everything Succeeded nach Nizza geflogen. Hätten sie sich in Berlin bei einer Tasse Kaffee besser kennen gelernt, wäre vielleicht aus ihnen nichts geworden.

Aufs Maul geschaut: Stecker ziehen

Foto: Erin Nekervis
Vor ein paar Tagen habe ich im Supermarkt (Name geändert) in Dorfstadt (Name geändert) einem Gespräch gelauscht. Was auf den ersten Blick vielleicht lustig klingt oder kurios, offenbart doch aber einiges aus dem Innenleben . Aber lest selbst ...

exklusives Meersalz, Schiet und die echte Alternative

Soeben wurde mir "Fleur de Sel" angeboten. Als Blume des Meeres sei es eine Art "Kaviar" unter den Gewürzen. Aber kurzes Nachdenken lässt dieses Angebot unanständig erscheinen. Und dabei denke ich nicht in erster Linie an Fische ...

provisorisches Ende Tara Loren 1 #Modezar

Esther suchte aus ihrer furchtbaren Handtasche ein Telefon heraus und gab umständlich die Telefonnummer ihrer Tochter ein, die sie aus einem kleinen Büchlein ablas.
"Ach Mädchen - wäre die Zeit doch anders gelaufen." Frank Victorius fummelte die silbernen Manschettenknöpfe durch die Löcher seines sommerlichen Leinenhemdes. Dabei strahlte er Esther an. "Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder?"